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Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2011 in Dresden
Gemeinsam mit hunderttausend Menschen feiern, singen und beten, nachdenken und diskutieren, wie die Weichen gestellt werden müssen bei den entscheidenden Fragen nach Gerechtigkeit, Schöpfungsbewahrung und Frieden – das ist
Kirchentag! Neues entdecken und ausprobieren, vom Eigenen erzählen und Erfahrung teilen, Menschen kennenlernen und alte Freunde treffen – das ist Kirchentag! Solange die Bundesrepublik besteht, finden seit 1949 alle zwei Jahre Evangelische Kirchentage statt. Christinnen und Christen wollen Gesellschaft mitgestalten und der Kirchentag bietet eine Plattform dafür. Er lädt ein zum offenen, streitbaren Dialog, auch über Grenzen hinweg. So ist Kirchentag ein Forum, wie es in der deutschen Gesellschaft kein zweites gibt. Für engagierte Christinnen und Christen ist Kirchentag ein begeisterndes spirituelles Erlebnis und oft eine wesentliche Inspirationsquelle ihres Gemeindelebens. Kirchentag ist weder ein rein deutsches noch ein allein evangelisches Großereignis. Er bringt Menschen aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen zusammen.
2011 fand der 33. Deutsche Evangelisch Kirchentag in Dresden statt, den ich als Präsidentin geleitet habe. Unter dem Motto „…da wird auch dein Herz sein“ war der Dresdner Kirchentag spirituell dicht und hat eine neue Lust auf Theologie spürbar werden lassen: mit der Bereitschaft intensiv zuzuhören, immer wieder die Gottesfrage zu stellen und nach einem Glauben zu suchen, der im Alltag trägt. Und der Kirchentag in Dresden war politisch. Besonders geprägt von der Debatte um den Atomausstieg nach der verheerenden Katastrohe von Fukushima, vor dem Hintergrund der Diskussion um Stuttgart21 und mit Blick auf die besondere Nähe zu Mittelosteuropa und der gemeinsamen Freiheitserfahrung war Dresden ein Kirchentag gelebter Demokratie. Nicht mit Wut, sondern mit Mut und als gute Bürgerinnen und Bürger in Gottes Welt wollen Christinnen und Christen in Politik und Gesellschaft mitbestimmen. So war es ein Kirchentag mit offenen und nachdenklichen Debatten und klaren Stellungnahmen, zur Energiewende, zur Friedensethik, zum verantwortungsvolleren, anderen Wachstum.
Der Kirchentag hat mit fröhlichem Protestantismus etwas zum Klingen gebracht in Dresden, im kirchenfernen Osten der Republik. Es war nach Leipzig 1997 der zweite Kirchentag in den Neuen Bundesländern, aber eben vielleicht der erste wirklich gesamtdeutsche. Es gibt verschiedene Tradition in Ost und in West, aber sie sind verbunden im gemeinsamen Willen, Gesellschaft verantwortlich zu gestalten und tief im Glauben verankert.
Kirchentag
Benedikts Deutschland-Besuch könnte mehr Klarheit bringen
Katrin Göring-Eckardt im Tagesgespräch mit Rudolf Geissler vom Südwestdeutschen Rundfunk zum Auftakt der Kirchentages
"Christentum und Gesellschaft verbinden"
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Grußwort - Sponsorenempfang des Deutschen Evangelischen Kirchentages
Anrede, ich begrüße Sie alle sehr herzlich auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag hier in Dresden! „da wird auch dein Herz sein…“, so heißt die Überschrift dieses Kirchentags. Ein kurzer Vers aus der Bergpredigt im...
Grußwort zum Empfang der Stadt Dresden
Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister, sehr geehrte Beigeordnete, sehr geehrte Stadträte, sehr geehrte Dresdnerinnen und Dresdener, verehrte Anwesende, der Kirchentag in Dresden, einer Stadt, in der nur jeder fünfte getauft...
Gottesdienst zur Eröffnung des 33. Evangelischen Kirchentages
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, liebe Gäste aus Dresden, aus Sachsen, aus Ostdeutschland, aus Süd-, Nord-, Westdeutschland, liebe Freude aus der Nachbarschaft : Vítejte! Buna Ziva! Servusztok (servuschtok)! Serdecznie...














